Zombieland – Zombieapokalypse für die ganze Familie

Was passiert, wenn man von unzähligen Phobien geplagt ist und dann auch noch die Welt von Zombies überrannt wird? Klar, man überlebt und das Kinopublikum amüsiert sich. Schon der Trailer von Zombieland ist ganz großes Kino:

Aber immer der Reihe nach. Der Film beginnt ganz klassisch: Eine Epidemie (Rinderwahn wenn ich mich recht entsinne) greift um sich, das Virus mutiert und macht Menschen zu Zombies- und zwar die schnell laufenden à la 28…later – mit großen Hunger auf das Fleisch ihrer ehemaligen Artgenossen. Fast alle Menschen werden daraufhin ziemlich schnell zombiefiziert und die Menschheit ist sogut wie ausgerottet. Dank seiner Phobien hat Columbus die Seuche unbeschadet überstanden – unter anderem aufgrund der Tatsache, dass er Menschen meidet, ungern aus dem Haus geht und keine Freunde hat. Außerdem hat er ein paar praktische Überlebensregeln aufgestellt, die in der ersten Hälfte des Films erklärt werden. Sehr witzig, besonders für Horrorfans, denn dazu gehören u.a. „beim Auto immer den Rücksitz checken“, „dem Zombie immer eine zweite Kugel verpassen“ und am wichtigsten „anschnallen“. Columbus macht sich auf den Weg nach Columbus, seiner Heimatstadt, um nach seinen Eltern zu suchen und trifft unterwegs Tallahessee aus Tallahessee. Tallahesse (Wooday Harrelson) bildet den komischen Gegenpol zu Columbus, denn er hat vor nichts Angst. Damit beginnt dann ein Roadtrip, bei dem einige Zombies auf der Strecke bleiben, die zwei Mädels Wichita und Little Rock aufgegabelt werden und auch noch Bill Murray (als er selbst) auftaucht.

Klar könnte man nörgeln, dass die Figuren klischeehaft sind (der sympathische Loser, der harte Typ mit den coolen Sprüchen, das durchtriebene Miststück und die freche Göre – achja und Bill Murray) oder dass die Story wie nach Romantic Comedy-Muster gestrickt ist, aber: Erstens ist das sehr gut und mit originellen Ideen umgesetzt worden, zweitens sind einem die Charaktere von Anfang an sympathisch, drittens: Zombies! Die Überlegensregeln sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, am besten gleich mitschreiben. Wer weiß, was noch auf uns zukommt…

Meiner Meinung nach hat der Film fast genausoviel Klasse wie Shaun of the Dead, der Zombieland nur durch ein paar satirische Seitenhiebe übertrumpft – und für Zombiefans durch seine Parallelen zu Dawn of the Dead. Zombieland ist also definitiv einen Kinobesuch wert, wenn der Film noch läuft (Kinostart in Deutschland war der 10.12.). Die DVD kommt leider erst am 31.05. (UK: 31.03.) Der Film ist ab 16 freigegeben, ist aber nicht extrem brutal (Innereien bleiben auch innen) oder gruselig, also auch für zarte Gemüter geeignet.

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