Gewalt mit Tieren – live

Posted in Musik with tags , , , , , , on Januar 3, 2010 by ohtartart

Wenn die Ohren von Indiegeschrammel, kitschigen Popsongs und depressiven Singer-Songwitern müde werden – oder auch einfach mal so:

Pulled Apart By Horses, so der schöne Name einer Band aus Leeds/UK, legen dem Hardcore durchaus freundschaftlich den Arm um die Schultern, ohne aber Prolo-Gekloppe oder totales Chaos zu produzieren. Ok das mit dem Chaos stimmt vielleicht nicht immer, bei diesem Song allerdings auf jeden Fall:

Pulled Apart by Horses – I Punched a Lion in the Throat

I punched a lion in the throat? Echt jetzt? Die sind doch nicht authentisch! Trotzdem eine herrliche Melange aus Krach, Aggression, Hookline und Tanzbein – Jacob’s Krönung des Leeds Noiserock Underground.

Die Studioversion des Songs (und einen weiteren Song) kann man hier kostenlos downloaden. Ein komplettes BBC Introducing gibt’s hier.

P.S. Entschuldigung PETA

„I feed the pigeons…

Posted in Musik, Musikvideo with tags , , , , , , , , , on Januar 2, 2010 by ohtartart

…I sometimes feed the sparrows, too/It gives me a sense of enormous well-being“ Wirklich gute Lyrics aus dem Blur-Song Parklife vom gleichnamigen Album. Wirklich gut ist hier eigentlich alles, nicht nur die Lyrics, sondern auch das Songwriting und das Video.

Im Gegensatz dazu haben manch andere Bands wirklich Probleme auf der Textseite etwas Vernünftiges zu produzieren – wie zum Beispiel das belgische Duo The Black Box Revelation. Bei Love In Your Head ist schon der Titel nicht besonders vielversprechend und selbst mit ein wenig Schulenglisch sollte man was besseres schreiben können, als „Love is good for you/it’s true/hate is bad for you/it’s true“. Oder einfach ein paar ahahas oder lalalas einfügen – obwohl der Song schon ein paar davon hat, dürfte das die Qualität der Lyrics doch etwas steigern. Ansonsten ist das Album bis auf besagten Song gar nicht so übel und geht recht stark in Richtung anderer Rock-Duos wie White Stripes, Black Keys oder Johnossi mit Blues, Garage und Led Zep-Einflüssen. Minimalistisch und catchy ist Never Alone/Always Together meiner Meinung nach TBBR’s bester Song und das Video dazu ist auch sehr schick, auch wenn die betont coolen Kids recht schnell nerven können. Adoleszenz plus Marketing halt.

Zu guter Letzt gibt es ja auch noch Musiker, die nur Grütze produzieren, aber trotzdem aus irgendwelchen Gründen über alle Maße bejubelt werden. Dabei denke ich zum Beispiel an den Meister des Vocoders Kanye West. Seinen unterhaltsamsten Song hat er nicht einmal produziert, sondern den Machern von South Park zu verdanken. Ein Song über Kanye’s Liebe zu homosexuellen Fischen mit dem dazugehörigen expliziten Video.

„Wir sind einfach nur wir selbst und das ist unser bestes Album bisher.“

Posted in Musik with tags , , , , , on Januar 2, 2010 by ohtartart

Kennt man ja als geneigter Musikfreund: Wenn man ein paar Interviews gelesen hat, hat man sie (fast) alle gelesen. Sicher gibt es journalistische Glanzleistungen, die aus einer Standardsituation eine interessante Story machen und durchaus auch Interviewpartner, die was interessantes zu sagen haben. Davon allerdings (anscheinend) nicht genug, um ein monatliches Musikmagazin damit zu füllen. Weiterlesen

Ja, bloggen…

Posted in Uncategorized with tags , , on Januar 2, 2010 by ohtartart
Statt auf Facebook zu spammen ein Blog, Unterbeschäftigung durch Schlafmangel treibt seltsame Blüten, dies ist keine Prosa und auch keine Lyrik. Immer dieser Web 2.0-Mist. Nicht alles entspricht den Tatsachen. Das hier aber schon:
„Modern, witzig, innovativ und James Blunt ist scheiße.“
Cicero – das queere Szenemagazin
Nichtsdestotrotzyeah.