Archiv für south park

Freiheit auf zwei Rädern, Lärmbelästigung, Fags und Linguistik

Posted in Es darf auch leise gelacht werden, Pseudowissenschaft with tags , , , , , , , , , , , , on Januar 4, 2010 by ohtartart

Ich habe nichts gegen Motorräder, allerdings frage ich mich doch, warum die laut sein MÜSSEN. Die South Park-Macher haben wie immer auch eine Erklärung dafür: „Everybody realizes that people who are so needy for attention they need to dress up and be as loud as possible are you guys and 16 year-old girls.“ (O-Ton Cartman)

Brum, brum, brum.

Einfältig und doof wie Leute und insbesondere Harley-Biker manchmal sein können (was South Park immer wieder gekonnt auf die Spitze treibt), verfallen die Mopedjungs auf die Idee, sie wären nicht laut genug – mit interessanten Auswirkungen:

Soweit, so witzig und zutreffend, aber warum heißt die Folge jetzt „The F-Word“ und was hat das ganze mit Linguistik zu tun? Weiterlesen

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„I feed the pigeons…

Posted in Musik, Musikvideo with tags , , , , , , , , , on Januar 2, 2010 by ohtartart

…I sometimes feed the sparrows, too/It gives me a sense of enormous well-being“ Wirklich gute Lyrics aus dem Blur-Song Parklife vom gleichnamigen Album. Wirklich gut ist hier eigentlich alles, nicht nur die Lyrics, sondern auch das Songwriting und das Video.

Im Gegensatz dazu haben manch andere Bands wirklich Probleme auf der Textseite etwas Vernünftiges zu produzieren – wie zum Beispiel das belgische Duo The Black Box Revelation. Bei Love In Your Head ist schon der Titel nicht besonders vielversprechend und selbst mit ein wenig Schulenglisch sollte man was besseres schreiben können, als „Love is good for you/it’s true/hate is bad for you/it’s true“. Oder einfach ein paar ahahas oder lalalas einfügen – obwohl der Song schon ein paar davon hat, dürfte das die Qualität der Lyrics doch etwas steigern. Ansonsten ist das Album bis auf besagten Song gar nicht so übel und geht recht stark in Richtung anderer Rock-Duos wie White Stripes, Black Keys oder Johnossi mit Blues, Garage und Led Zep-Einflüssen. Minimalistisch und catchy ist Never Alone/Always Together meiner Meinung nach TBBR’s bester Song und das Video dazu ist auch sehr schick, auch wenn die betont coolen Kids recht schnell nerven können. Adoleszenz plus Marketing halt.

Zu guter Letzt gibt es ja auch noch Musiker, die nur Grütze produzieren, aber trotzdem aus irgendwelchen Gründen über alle Maße bejubelt werden. Dabei denke ich zum Beispiel an den Meister des Vocoders Kanye West. Seinen unterhaltsamsten Song hat er nicht einmal produziert, sondern den Machern von South Park zu verdanken. Ein Song über Kanye’s Liebe zu homosexuellen Fischen mit dem dazugehörigen expliziten Video.